Saxophon online unterrichten mit doozzoo – Ferdinand Rexforth über seine Erfahrung

Schon vor der Corona-Pandemie hatte ich mich über diverse Online-Unterrichtsangebote informiert, einfach nur um auf dem Laufenden zu bleiben. Ich hielt das alles aber eher für eine exotische Randerscheinung.

Mit Beginn des Corona Pandemie bedingten ersten  Lockdowns vor zwei Jahren, änderte sich das schlagartig. Eine schnelle Lösung vor drohender Arbeitslosigkeit und damit verbundener Insolvenz als Selbständiger musste her. Doozzoo hatte mich wegen der vielen Features überzeugt und in einer einzigen Wochenendaktion konnte ich alle Schüler:innen nahtlos vom Präsenz- zum Online-Unterricht umstellen.

Beide Seiten mussten lernen

Anfangs war das ja alles neu und ungewohnt – für beide Seiten. Die Schwierigkeiten lagen oft nicht unbedingt im Umgang mit der neuen Herangehensweise, sondern fingen schon bei unterschiedlichen Internetgeschwindigkeiten und Hardware-Voraussetzungen an. Da haben alle Seiten inzwischen nachgerüstet und auch doozzoo läuft immer flüssiger.

Schüler:innen bevorzugen den Online-Saxophonunterricht

Inzwischen hat die Mehrzahl meiner Schüler:innen bekundet, den Unterricht genauso weiterführen zu wollen, da es für sie einen enormen Zeitgewinn bedeutet. Bis zu drei Stunden inkl. 2 x A 40 und Parkplatzsuche sind da keine Seltenheit. Keine Staus, keine Parkplatzsuche, kein Unterrichtsausfall bei leichteren Erkrankungen.

Schüler:innen trotz Umzug behalten

Einer meiner Schüler ist von Bochum nach Dresden umgezogen. Der Unterricht musste nicht gekündigt werden. Ein anderer meldete sich aus seinem Urlaub in Holland. Das Erstaunliche ist, dass sich bisher sieben Schüler:innen angemeldet haben, ohne dass sie jemals physisch bei mir in meinem Heimstudio waren. Das gilt für einen 70-jährigen Rentner aus Essen genauso wie für eine Frau aus Wuppertal, die ihre 11-jährige Tochter angemeldet hat.

Besondere Erleichterung: Medienbibliothek, Audioplayer & Co.

Für mich als Lehrer ist es außerordentlich erleichternd, wenn ich MP3s und PDFs „on the fly“ bereitstellen kann. Natürlich muss ich mir dazu erstmal eine entsprechende Datenbank aufbauen, die sich sehr schnell füllt.  Und mit Player inkl. Slowdowner und Looper, Metronom, Tuner und Piano sind meine Schüler:innen und ich bestens und sehr kompakt für einen effizienten Unterricht ausgerüstet. Darüber hinaus macht es beiden Seiten außerordentlich Spaß.

Fazit: Danke, doozzoo!

Doozzoo beutet ohne dramaturgische Übertreibung meine Rettung als freischaffender Instrumentallehrer ! Dafür kann ich mich gar nicht genug bei doozzoo bedanken!

Wenn die Corona-Gefahr kalkulierbarer geworden ist, kann ich mir je nach Bedarf zusätzlich auch einen hybriden Unterricht vorstellen.                                                                                                                                          
Mögliche Szenarien sind  da regulärer Online-Musikunterricht und alle 4 – 6 Wochen Präsenzunterricht oder regulärer Präsenzunterricht und situativer Online-Musikunterricht.

Ferdinand Rexforth an seinem doozzoo Arbeitsplatz

Hier geht es direkt zur Homepage von Ferdinand:

www.saxophonunterricht.info

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